WLAN Passwort für alle Benutzer

Seit 16.04 muss man folgende Schritte unternehmen, wenn man erreichen will, dass ein WLAN-Netzwerk vor dem Login gestartet wird. Üblicherweise geschieht dies nach dem Login, da das WLAN-Passwort dann KWallet entnommen wird.

In /etc/NetworkManager/system-connections sucht man sich die gewünschte Verbindung heraus und öffnet die Datei mit Root-Rechten. Dann löscht man bei [wifi-security] den Eintrag „psk-flags=1“ und fügt diesen Eintrag ein:
psk=[PASSWORT-IM-PLAINTEXT]
Nach einem Neustart oder dem Befehl „nmcli con reload“ funktioniert das dann.

KDE Plasma 5 Probleme nach 16.04-Upgrade

Es gibt einige Probleme, u.a. wird keine Einstellung übernommen. Um alles wieder halbwegs vernünftig aussehen zu lassen, installierte ich über Synaptic die Pakete plasma-theme-oxygen und oxygen-cursor-theme sowie als Arbeitsflächen-Design (wohl unnötigerweise) Naked.
Nach einiger Einstellerei habe ich die Settings von Rechner A zu B per tar übertragen.

Das Icon-Problem löst man, indem man ein Eintrag
export QT_QPA_PLATFORMTHEME=kde
in die Datei
home/[USER]/.profile
einträgt und sich neu anmeldet.
(Quelle: https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/kubuntu-meta/+bug/1450068)

Als Startmenü finde ich das überarbeitete „Anwendungsmenü“ schöner. Es übernimmt die Favoriten nur teilweise, aber man kann neue hinzufügen.

2 Be continued …

Desktop-Auto-Login mit anderem Namen als pi

Folgende Änderungen in der Datei
/usr/bin/raspi-config
vornehmen. (Zeilenangaben passen zum Jessie im Dezember 2015)
Insgesamt kommt pi ab Zeile 699 öfters vor, auch an Stellen, um die Änderungen rückgängig zu machen. Für den grafischen Benutzer braucht man Abschnitt B4.
Wichtig: Jedes Update von rapsi-config ersetzt die Datei ohne Nachfrage!

pi durch neuen Nutzer ersetzten in Zeile 750:
if id -u pi > /dev/null 2>&1; then
und in Zeile 837 identisch.

In Zeile 757 ebenfalls pi ersetzten:
sed /etc/lightdm/lightdm.conf -i -e „s/^#autologin-user=.*/autologin-user=pi/“

Seit Jessie:
In der Datei
/etc/systemd/system/autologin@.service
pi in der Zeile 28
xecStart=-/sbin/agetty –autologin pi –noclear %I $TERM
ersetzen.

Quellen: http://jankarres.de/2013/09/raspberry-pi-standard-benutzername-pi-aendern/
https://www.raspberrypi.org/forums/viewtopic.php?t=125977&p=843850

Ich habe hier nur pi in den Befehlen geändert. So zeigt das Script weiterhin pi an, obwohl es die Aktionen für den neuen Nutzer durchführt.

FAT-Stick mit MP3s sortieren mit fatsort

Das Problem: mache MP3-Player spielen die Titel in der Reihenfolge, in der sie in der FAT auftauchen. Also sortieren wir sie. Das Paket heißt fatsort, und der Befehl:
sudo fatsort -c -o d /dev/sdXY
zuvor muss man die Partition ermitteln, und sie darf nicht gemountet sein.
Um zu sehen, wie die aktuelle Reihenfolge in der FAT aussieht, benutzt man (gerne schon vorher)
sudo fatsort -l /dev/sdh1

Label FAT unter KDE

Der Partitionseditor von KDE kann keine Namen für FAT-Partitionen setzen. Daher folgendes Vorgehen:
Einmalig, um Fehlermeldungen vorzubeugen, im eigenen Home-Verzeichnis eingeben:
echo mtools_skip_check=1 >.mtoolsrc
(Die mtools müssen natürlich installiert sein.)
Dann zum benennen des Datenträger, der nicht gemountet sein darf:
sudo mlabel -i /dev/sdXY ::[NAME]

Partitionen aus Image ins Loop mounten

Problem: Es liegt ein unkomprimiertes Image eines Dateisystems vor, aus dem Daten geholt werden sollen. Das Image enthält mehrere Partitionen.

Lösung (alles als root oder jeweils mit sudo):
1) Partitionsgrenzen ermitteln:
sfdisk -d /PFAD/IMAGEDATEI
=> Output z.B. Raspbian Original-Image:
# partition table of /tmp/2015-02-16-raspbian-wheezy.img
unit: sectors

/tmp/2015-02-16-raspbian-wheezy.img1 : start= 8192, size= 114688, Id= c
/tmp/2015-02-16-raspbian-wheezy.img2 : start= 122880, size= 6277120, Id=83
/tmp/2015-02-16-raspbian-wheezy.img3 : start= 0, size= 0, Id= 0
/tmp/2015-02-16-raspbian-wheezy.img4 : start= 0, size= 0, Id= 0

2) Der mount-Befehl ins Loop kennt ein Offset und eine Größenangabe, allerdings in Byte und nicht in Sektoren. Also müssen die Werte von start und size jeweils mit 512 multipliziert werden und dann in den mount-Befehl geschrieben werden.

3) Hier der mount-Befehl ins Loop am Beispiel der 2. Partition von oben:
mount -o loop,offset=62914560,sizelimit=3213885440 /tmp/2015-02-16-raspbian-wheezy.img /mnt
In anderen Fällen halt offset, sizelimit /PFAD/IMAGEDATEI und /MOUNTPOINT anpassen

Warum das Ganze beim Raspbian-Image? Ganz einfach: wenn es eine weitere Partition auf der SD-Karte gibt, z.B. Homes, wäre die nach dem dd-Befehl futsch. So mounte ich die Image-Partitionen ins Loop, mache von dort tar-Dateien mit Option p für die Rechte, und entpacke die tar-Datei dann in die Partition auf der SD-Karte. Homes o.ä. bleibt erhalten, und vergrößern muss man die Partition auch nicht mehr.

Quelle: https://mathias-kettner.de/lw_loop_device_partitionieren.html

htaccess

Aussehen einer einfachen .htaccess-Datei:
AuthName „ANZEIGE FÜR DIE ANMELDUNG“
AuthType Basic
AuthUserFile /etc/apache2/passwd/NAMEDERHASHDATEI // oder anderer Pfad
require valid-user

Rechte der .htaccess-Datei:
www-data:www-data , rwx-rx-rx (755)

Rechte der Hash-Dateien:
root:root , rw-r-r (644)

Passwort-Hash-Datei erstellen:
htpasswd -n BENUTZERNAME >NAMEDERHASHDATEI
Dann wird 2x dass Passwort erfragt und die Datei erstellt.
Im eigenen Verzeichnis ausführen und nachher ans Ziel kopieren oder am Ziel ausführen. Letzteres ging bei mir nicht mit sudo sondern nur als root.

Signaturfehler bei apt-get update, BADSIG

In deiner Shell folgenden Befehl eingeben:

sudo apt-key adv –recv-keys –keyserver keyserver.ubuntu.com XXXXXXXXXXXXXXXX

wobei die 16 X für den Hexcode stehen, den der Updater hinter BADSIG ausgespuckt hat.